Ankunft im Fairplay Golf Hotel

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Um 11:15 Uhr sind wir in Jerez de la Frontera angekommen. Nachdem alle Gepäckstücke eingesammelt wurden, ging es auf die Suche nach dem SIXT Schalter. Schnell wurde klar, dass es keinen SIXT Schalter gibt. Also erstmal ein Blick auf den Voucher und schon ist es klar. Bei einem lokalen Anbieter sollten wir unseren Wagen bekommen. Nachdem man die günstige Mietrate durch einen horrenden Betrag von 71,- Euro für die Tankfüllung noch etwas aufgestockt hatte, ging es auf die Suche des Wagens. Auch dies war kein Problem. Wie schön sind doch so kleine Flughäfen.

Zwischendurch ging mein Griff immer wieder zum Handy. Direkt nach der Landung hatte ich die Navi-Funktion eingeschaltet. Mittlerweile waren schon ca. 30 Minuten vergangen und die Anzeige auf dem Handy liess mich immer noch wissen, dass es auf der Suche der richtigen Position ist.

Kaum waren die Koffer und die Bags im Auto verstaut (auch wenn von meiner Frau zwischenzeitlich der Hinweis kam, „da passt doch gar nicht alles rein“) schon hatte das Handy die Route berechnet. Fast ohne Probleme wurden wir dann zum Hotel geführt. Die Bauwut der Spanier hatte dafür gesorgt, dass in einem Kreisel eine zusätzlich Strasse abging. Da man dem Navi natürlich immer vertraut, haben wir eine Ausfahrt zu früh genutzt. Glücklicherweise kam nach kurzer Zeit ein weiterer Kreisel, so dass wir uns wieder in die richtige Richtung fahren konnten.

Im Hotel angekommen wurden wir direkt sehr freundlich empfangen. Man führte uns zunächst in eine schöne Sitzgruppe und erkundigte sich nach einem Getränkewunsch. Da es im Flugzeug nur einen leckeren Bagel gab und wir somit noch nicht viel im Magen hatten, begnügten wir uns zunächst mit Wasser. Kurze Zeit später kam jemand von der Rezeption und setzte sich zu uns. Er erklärte uns kurz das Hotel und die Anlage, erledigte die Formalitäten und sorgte dafür, dass unser Gepäck ins Zimmer und die Bags zum Caddy Master gebracht wurden. Das Auto wurde dann auch ins Parkhaus gefahren, so dass wir uns um nichts mehr kümmern mussten. Das nenne ich einen gelungenen Rundum Service.

Natürlich wurden wir noch zu unserem Zimmer geführt. Hierbei wurden uns dann noch einige wichtige Einrichtungen gezeigt. Im Zimmer bzw. der gebuchten Junior Suite setzte sich der gute Eindruck des Hotels fort. Eine große Junior Suite mit einem ausgezeichneten Bad.

Nachdem kurz die Minibar inspiziert wurde (ist ja schliesslich auch im All Inclusive Angebot) und die Koffer ausgepackt waren, ging es auf Erkundungstour. Der erste Weg führte uns zum Clubhaus, da wir erstmal Mittag essen wollten. Zur Auswahl gab es ein Dreigänge Menü wobei zwischen drei Vorspeisen, zwei Hauptgerichten und zwei Desserts gewählt werden konnte.

Wir haben uns beide für den „Salmon“ entschieden und hatten damit eine gute Wahl getroffen. Gesättigt setzten wir dann unseren Rundgang fort. Auf dem Golfplatz schien nicht sehr viel los zu sein. Mal sehen, wie es morgen aussieht, wenn wir um 11:00 Uhr starten.

Natürlich haben wir schon für jeden Tag eine Startzeit für 11:00 Uhr reserviert. Beim heutigen Mittagessen kam mir dann aber der Gedanke, dass diese Zeit vielleicht ein wenig ungünstig ist. Meine Frau widersprach mir allerdings, mit dem Hinweis, zweimal am Tag ein mehrgängiges Menü zu geniessen, würde uns nicht sehr gut tun (wie das wohl gemeint war ?!). Also werden wir wohl nach der Runde die Kleinigkeiten probieren, die in der Putting Bar ab 16:00 Uhr angeboten werden.

Nach unserem Rundgang haben wir dann etwas Entspannung im Spa Bereich gesucht. Hierzu werde ich später noch etwas mehr berichten. So viel vorweg: hier werden wir wahrscheinlich jeden Tag nach unserer Golfrunde verbringen.

So, nachdem ich nun bereits einen halben Roman geschrieben habe und das Abendessen langsam naht, mache ich erstmal Schluß für heute und berichte bald von der ersten Runde.

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